Vorderrad schwingt sich auf
- Tolek
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Re: Vorderrad schwingt sich auf
Heidenau K60 sind übrigens nicht hölzern ,sondern sehr weich und super zu fahren . 
Bin ich ölisch , bin ich fröhlisch .
NX 650 RD02
BMW F650 Dakar
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- 88erDriver
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Re: Vorderrad schwingt sich auf
Hatte ich auch schonmal bei einem Hinterreifen. War auch ein Heidenau.scrambler hat geschrieben: So Jun 28, 2026 2:47 pm Klingt eher nach einer Unwucht in Vorderrad - also wenn z.b. der Reifen nicht gleichmäßig aus dem Felgenbett gedrückt wurde. Das schüttelt ganz ordentlich. Oder die Felge hat eine Delle, dann fängt das Vorderrad auch zu springen an. Ist mir damals beim Umbau auf ein SLR650 Vorderrad passiert, erst bei der Fahrt zum TüV hab ich das bemerkt.
Er war an einer Stelle nicht richtig aus der Felge gedrückt und hoppelte deshalb.
Wenn die Felge nicht unwuchtig ist und es nicht am Reifen liegt, wäre es noch
möglich, dass alte Gewichte vom Wuchten an Felge oder Speichen sind.
Entweder die Punkte durchchecken, oder zur Reifenwerkstatt mit dem Gerät.
- Saarduke
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Re: Vorderrad schwingt sich auf
Vielen Dank für die vielen Antworten, Anregungen und Hinweise.
Ich habe die Spar-Domi jetzt knapp 2 Jahre und seitdem mehr geschraubt als gefahren, da sie beim Vorbesitzer lange stand, daher habe ich wenig Erfahrung, wie sie sich vorher fuhr, geschweige, was mit ihr alles passiert ist. Da sie sich optisch in einem sehr guten Zustand befindet, wird sich der "Missbrauch" in Grenzen gehalten haben. Die Maschine hat jetzt knapp 20 Tkm runter.
Bin heute mal dazugekommen sie aufzubocken und konnte einen Höhenschlag von ca. 2 mm am Felgenhorn vom Vorderrad feststellen - von beiden Seiten sichtbar.
Komischerweise schleifen die Bremsbeläge an der Scheibe im gleichen Takt. Vllt mal einen Umfaller oder Rutscher gehabt.
Können die 2 mm die Ursache für das Aufschaukeln sein? Und kann man das beim Motorrad beheben (ohne ein neues Vorderrad zu kaufen)?
Ich kenne das nur vom MTB, da habe ich früher sowas mit einem Spokey selbst rausgezogen.
Die Reifen selbst habe ich letztes Jahr in einer (guten) Yamaha Werkstatt aufziehen und wuchten lassen (mit Klebegewichten).
Und ja, ich finde die K60 hölzern, u.a. weil sie jedem Hauch einer Spurrille wie eine Diesellok nachlaufen. Aber das ist für mich ein guter Kompromiss.
Ich habe die Spar-Domi jetzt knapp 2 Jahre und seitdem mehr geschraubt als gefahren, da sie beim Vorbesitzer lange stand, daher habe ich wenig Erfahrung, wie sie sich vorher fuhr, geschweige, was mit ihr alles passiert ist. Da sie sich optisch in einem sehr guten Zustand befindet, wird sich der "Missbrauch" in Grenzen gehalten haben. Die Maschine hat jetzt knapp 20 Tkm runter.
Bin heute mal dazugekommen sie aufzubocken und konnte einen Höhenschlag von ca. 2 mm am Felgenhorn vom Vorderrad feststellen - von beiden Seiten sichtbar.
Komischerweise schleifen die Bremsbeläge an der Scheibe im gleichen Takt. Vllt mal einen Umfaller oder Rutscher gehabt.
Können die 2 mm die Ursache für das Aufschaukeln sein? Und kann man das beim Motorrad beheben (ohne ein neues Vorderrad zu kaufen)?
Ich kenne das nur vom MTB, da habe ich früher sowas mit einem Spokey selbst rausgezogen.
Die Reifen selbst habe ich letztes Jahr in einer (guten) Yamaha Werkstatt aufziehen und wuchten lassen (mit Klebegewichten).
Und ja, ich finde die K60 hölzern, u.a. weil sie jedem Hauch einer Spurrille wie eine Diesellok nachlaufen. Aber das ist für mich ein guter Kompromiss.
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- scrambler
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Re: Vorderrad schwingt sich auf
Das ist fast "normal" und reicht für deine Symptome nicht aus. Da fällt mir ein - mit Aufschwingen meinst du, das Vorderrad geht hoch und runter, nicht seitwärts? Bei hoch und runter passt dann offensichtlich die Dämpfung nicht zur Gabelfeder, bevor du da die Gabel zerlegst würde ich erst mal die originalen Federn einbauen und schaun, obs besser wird. Oder die Luftkammer verringern, vielleicht bringt das etwas.Saarduke hat geschrieben: Sa Jul 04, 2026 9:03 pm Bin heute mal dazugekommen sie aufzubocken und konnte einen Höhenschlag von ca. 2 mm am Felgenhorn vom Vorderrad feststellen
sauve qui peut
- 88erDriver
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Re: Vorderrad schwingt sich auf
2mm ist für 70er Jahre Fahrzeuge, bei denen die Felgen geschweißt sind schon die Grenze.
Die Felge an sich kann man sich ja mal vornehmen (neu zentrieren). Ich versuch immer unter einem mm zu bleiben.
Allerdings ein Reifen ist auch nicht 100%ig rund. Vielleicht bietet es sich an den Reifen nochmal neu auf der Felge zu matchen.
Die Gabelholme zu checken wird auch nicht schaden.
Die Felge an sich kann man sich ja mal vornehmen (neu zentrieren). Ich versuch immer unter einem mm zu bleiben.
Allerdings ein Reifen ist auch nicht 100%ig rund. Vielleicht bietet es sich an den Reifen nochmal neu auf der Felge zu matchen.
Die Gabelholme zu checken wird auch nicht schaden.
- Saarduke
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Re: Vorderrad schwingt sich auf
Ok, Danke.
Das führt mich wieder zu meiner Vermutung mit dem Öl und den Federn.
Die Front hüpft vertikal, also zum Fahrer gerichtet. Da vibriert nix, kein Lenkerflattern. Bei 110 km/h auf der Autobahn liegt das Moped wie ein Brett und läuft schön geradeaus. Wie gesagt, wenn die Front zu hüpfen beginnt, federt die Gabel kaum bis gar nicht, wirkt steif.
Mit den Original Federn, dem alten Gabelöl und den 12 Jahren alten Tourance Reifen war da nix gehüpft, die Gabel sprach sensibel an.
Ich hatte mal diese Vorspanngabelstopfen probiert, da war das Verhalten auch zu bockig und steif.
Ich werde jetzt mit den Gabelfedern (Original vs. Wirth) und Öl (7,5W vs. 10W) experimentieren und berichten.
Was mir bei den Wirth Federn komisch vorkommt: Auf der Wirth Seite wird eine Luftkammer von 160 mm angegeben, auf dem Übersichtsblatt 140 mm.
Auch hatten wir im Gabelthread darüber diskutiert, ob bei den Wirth die Distanzhülse verbaut wird oder weggelassen werden soll. In der (allgemeinen) Anleitung, die den Federn dabei lag, sollte man die Hülsen verbauen, da die Wirth-Federn nur leicht länger als die Original sind, habe ich das auch so gemacht. Die Gabel kam dadurch aber weiter aus, d.h. hat weniger SAG, daher habe sie durchgeschoben. Dadurch verschiebt sich ja auch der Arbeitspunkt der Gabel.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich durch die "Überoptimierung" bestimmte Faktoren (leichter Höhenschlag, unsensibles Ansprechenverhalten der Gabel und K60) überlagern und es dadurch zur hüpfenden Front kommt.
Das führt mich wieder zu meiner Vermutung mit dem Öl und den Federn.
Die Front hüpft vertikal, also zum Fahrer gerichtet. Da vibriert nix, kein Lenkerflattern. Bei 110 km/h auf der Autobahn liegt das Moped wie ein Brett und läuft schön geradeaus. Wie gesagt, wenn die Front zu hüpfen beginnt, federt die Gabel kaum bis gar nicht, wirkt steif.
Mit den Original Federn, dem alten Gabelöl und den 12 Jahren alten Tourance Reifen war da nix gehüpft, die Gabel sprach sensibel an.
Ich hatte mal diese Vorspanngabelstopfen probiert, da war das Verhalten auch zu bockig und steif.
Ich werde jetzt mit den Gabelfedern (Original vs. Wirth) und Öl (7,5W vs. 10W) experimentieren und berichten.
Was mir bei den Wirth Federn komisch vorkommt: Auf der Wirth Seite wird eine Luftkammer von 160 mm angegeben, auf dem Übersichtsblatt 140 mm.
Auch hatten wir im Gabelthread darüber diskutiert, ob bei den Wirth die Distanzhülse verbaut wird oder weggelassen werden soll. In der (allgemeinen) Anleitung, die den Federn dabei lag, sollte man die Hülsen verbauen, da die Wirth-Federn nur leicht länger als die Original sind, habe ich das auch so gemacht. Die Gabel kam dadurch aber weiter aus, d.h. hat weniger SAG, daher habe sie durchgeschoben. Dadurch verschiebt sich ja auch der Arbeitspunkt der Gabel.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich durch die "Überoptimierung" bestimmte Faktoren (leichter Höhenschlag, unsensibles Ansprechenverhalten der Gabel und K60) überlagern und es dadurch zur hüpfenden Front kommt.
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- Saarduke
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Re: Vorderrad schwingt sich auf
Kurzer Zwischenstand: Habe auf die Originalfedern zurückgerüstet, das 10W Gabelöl dringelassen, bzw. auf 120 mm Luftpolster aufgefüllt.
Nach den ersten 15 km kann ich schon mal sagen: Das Hüpfen bei 70 km/h ist scheinbar weg, ansonsten fühlt sich die Gabel noch etwas stuckerig an. Werden morgen auf das 7,5W Öl wechseln und wieder berichten.
Aber ich denke, dass ich schon mal feststellen kann, dass die Wirth Federn zu hart sind. Übrigens wiege ich knapp 2 Zentner - zu leicht kann ich für die Federn eher nicht sein.
Nach den ersten 15 km kann ich schon mal sagen: Das Hüpfen bei 70 km/h ist scheinbar weg, ansonsten fühlt sich die Gabel noch etwas stuckerig an. Werden morgen auf das 7,5W Öl wechseln und wieder berichten.
Aber ich denke, dass ich schon mal feststellen kann, dass die Wirth Federn zu hart sind. Übrigens wiege ich knapp 2 Zentner - zu leicht kann ich für die Federn eher nicht sein.
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- Borsti
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Re: Vorderrad schwingt sich auf
Also mein persönlicher Tip ist schau mal nach deinem Gabeljoch denn wenn es mit einem 10er Öl besser wird stimmt etwas anderes nicht ich zb fahre immer ein dickeres Öl wie angegeben egal welches mopefzalsi 10+ öl wenn es sich bei dünneren verbessert dann hast du eine viel weichere Förderrate und dann fängt es normalerweise an Aufzugschaukeln und zu schwimmen. Und auch ich hab fast 2 Zentner.
Einmal Biker immer Biker.
Unsere Zweiräder:
Honda: 3xNX250,
Honda FMX650,
Kawasaki: KL250A,
KTM EXC300
Voge 300 Rally
Simson: Schwalbe KR51 Bj.65,
Simson S51 BJ.89
KXD GTS125
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- Saarduke
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Re: Vorderrad schwingt sich auf
Update: Auf Borstis Hinweis habe ich heute die Gabel ausgebaut, aber davor war ich erst einmal überrascht, dass die Gabel nur mit Gummihammer aus der unteren Klemme ging. Die ist innen total angerostet - so bekomme ich die Gabel nie 100%ig entspannt.
Trotzdem liegt das eigentliche Problem wohl an der Gabel. Ich habe mir vor Wochen schon mal sicherheitshalber eine andere Gabel besorgt. Die Holme direkt nebeneiner gleitet das Rohr der Ersatzgabel schön weich, das Rohr meiner alten Gabel nur ruckelig mit hohem Losbrechmoment.
Trotzdem liegt das eigentliche Problem wohl an der Gabel. Ich habe mir vor Wochen schon mal sicherheitshalber eine andere Gabel besorgt. Die Holme direkt nebeneiner gleitet das Rohr der Ersatzgabel schön weich, das Rohr meiner alten Gabel nur ruckelig mit hohem Losbrechmoment.
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- Tolek
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Re: Vorderrad schwingt sich auf
An dieser Gabel gibts einiges zu ändern .Bei dir sind vermutlich die Dichtungen und Staubkappen verhärtet -
Dann am Besten noch die Gleitbuchsen neu machen und wie Borsti sagt mindestens 15 er Öl .Hab diese Gabel ja in meine Alp 200 gebaut mit goldvalve adjusters , die kann man dadurch richtig sportlich bewegen . Serienmässig hat die praktisch keine Druckdämpfung (ausser vielleicht im freien Fall
),was für die gefühlte Rückmeldung des Bodens und Grip sehr wichtig ist .
Dann am Besten noch die Gleitbuchsen neu machen und wie Borsti sagt mindestens 15 er Öl .Hab diese Gabel ja in meine Alp 200 gebaut mit goldvalve adjusters , die kann man dadurch richtig sportlich bewegen . Serienmässig hat die praktisch keine Druckdämpfung (ausser vielleicht im freien Fall
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