Das schwarze NX250/NX650 Museum

Zeigt her Eure Hondas - ob auf Island oder im Sauerland
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250oz
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Re: Das schwarze NX250/NX650 Museum

Beitrag von 250oz » Mo Dez 17, 2018 12:00 pm

Gestern habe ich an der Amerikanerin die Bremsanlage vorne getauscht,
dabei ist mir beim Ausbau des Vorderrads der Belag schon entgegen
gekommen :shock:
Der hatte sich schon komplett vom Belagträger gelöst....

Da bin ich gespannt, was da noch für Überraschungen zu Tage
gekommen. Das Tropfen aus dem Benzinhahn dürfte an der
fehlenden Dichtung zum Tank gekommen sein. Und die Vorbesitzer
haben alles mögliche an Schrauben verbaut, was ihnen gerade so
in die Finger kam...

Grüße
Chris
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Helmut
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Re: Das schwarze NX250/NX650 Museum

Beitrag von Helmut » Mo Dez 17, 2018 3:25 pm

Dass der Bremsbelag vom Trägerblech weggammelt, ist mittlerweile normal.
Irgendwann in den 80ern wurde der Asbestgehalt durch Eisenstaub ersetzt.
Seitdem rosten die Beläge auch von innen heraus und haben eine "Risikolebensdauer".
Das wussten damals schon die Prüfingenieure und haben sich einfach ruhig gehalten!
Der Endkunde hat ja gar keine andere Wahl, als sich vom TÜV anpöbeln zu lassen und ständig neuen Kram zu verbauen.
Wie immer und überall, wird der Umweltsch(m)utz als Alibi zur Umsatzsteigerung benutzt.
Im Mittelalter hat man ergebnislos künstliches Gold herstellen wollen, -heute klappt es endlich.

Gruss von der Küste
Helmut

HRC
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Re: Das schwarze NX250/NX650 Museum

Beitrag von HRC » Mo Dez 17, 2018 3:44 pm

Helmut hat geschrieben:
Mo Dez 17, 2018 3:25 pm
ass der Bremsbelag vom Trägerblech weggammelt, ist mittlerweile normal.
In welchem Zeitraum? Also ich hatte noch keinen Bremsbelag, der sich gelöst hat, bevor er abgefahren war. Mit einer Ausnahme: ein Belag einer sehr verbreiteten Marke hat einen Spalt zwischen Belag und Trägerplatte gebildet. Das war aber wohl eher das Problem, dass er keine Hitze verkraftet hat. Seitdem habe ich für die SP-1 immer einen Satz Honda-Beläge in Reserve, damit ich nicht wieder notgedrungen zu so etwas greifen muss.
Helmut hat geschrieben:
Mo Dez 17, 2018 3:25 pm
Irgendwann in den 80ern wurde der Asbestgehalt durch Eisenstaub ersetzt.
Seitdem rosten die Beläge auch von innen heraus und haben eine "Risikolebensdauer".
Das wussten damals schon die Prüfingenieure und haben sich einfach ruhig gehalten!
Der Endkunde hat ja gar keine andere Wahl, als sich vom TÜV anpöbeln zu lassen und ständig neuen Kram zu verbauen.
Wie immer und überall, wird der Umweltsch(m)utz als Alibi zur Umsatzsteigerung benutzt.
Asbeststaub ein zu atmen ist ja sicher besser als hin und wieder mal Verschleißteile am Fahrzeug zu ersetzen. :lol:

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scrambler
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Re: Das schwarze NX250/NX650 Museum

Beitrag von scrambler » Mo Dez 17, 2018 5:55 pm

250oz hat geschrieben:
Mo Dez 17, 2018 12:00 pm
Der hatte sich schon komplett vom Belagträger gelöst....
Das habe ich bei der NX250/NX650 auch noch nicht gesehen :shock: - weder mit den originalen, noch mit denen von EBC. Und dabei hatte ich schon ein paar übel zusammen gerostete Exemplare (Typ Bachbettfund) in der Werkstatt. Bei deinen vermute ich, das die bremsholben geklemmt haben und dann versucht wurde, das Rad mit gewalt zu drehen.

Asbest dürfte zum Glück bei dem Baujahr unserer Mopeds keine Rolle mehr gespielt haben?

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Re: Das schwarze NX250/NX650 Museum

Beitrag von HRC » Mo Dez 17, 2018 6:29 pm

scrambler hat geschrieben:
Mo Dez 17, 2018 5:55 pm
Asbest dürfte zum Glück bei dem Baujahr unserer Mopeds keine Rolle mehr gespielt haben?
Gehe ich auch mal davon aus. Wobei es eigentlich egal ist, ob das eigene Moped asbesthaltige Beläge hat oder nicht. Der Bremsstaub wird ja vom Fahrtwind unter einem weg geweht, so dass man den gar nicht direkt in die Lunge bekommt. Die Masse der Fahrzeuge macht das Problem. Asbest ist ja chemisch sehr stabil, verwittert also nicht sondern bleibt schön als Staub auf Straßen etc. liegen und wird immer mal wieder aufgewirbelt. Hauptsächlich würden asbesthaltige Bremsbeläge also die Luft in den Städten weiter belasten.

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Re: Das schwarze NX250/NX650 Museum

Beitrag von walli777 » Mo Dez 17, 2018 10:00 pm

Bremsstaub bleibt aber auch auf den Bremsen und deren Umgebung und erfreut dann den Mechaniker :mrgreen:
Es ist schon sinnvoll, daß kein Asbest mehr eingesetzt wird.
Gruß, Karin

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Re: Das schwarze NX250/NX650 Museum

Beitrag von HRC » Di Dez 18, 2018 7:39 am

Ich wollte ja auch sagen, dass es gut ist, dass kein Asbest mehr verwendet wird wobei der Fahrer selber gar nicht so sehr das Problem hat, sondern eher die Umgebung. An den Aspekt des Schraubens hatte ich nicht gedacht. Da müsste man bei asbesthaltigen Belägen wesentlich mehr Aufwand betreiben als bei asbestlosen, um sich vor dem Staub zu schützen.

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Re: Das schwarze NX250/NX650 Museum

Beitrag von 250oz » Di Dez 18, 2018 8:54 am

Ich vermute mal, das es EBC Bremsbeläge waren. Da sie für
ihr Alter extrem wenig Kilometer bzw. Meilen auf dem Tacho
hat, sofern das nicht ein Ersatzteil ist oder per Bohrmaschine
auf einen genehmen Stand gebracht wurde, vermute ich Straßen-
salz in Zusammenarbeit mit langer Standzeit.
Ich bin nur froh, das es keine Südwest Herbst Ausfahrt gab.
Da wäre mir hinterher ganz schwummerig geworden. Die
eine oder andere Überraschung werde ich wohl noch erleben
beim weiterschrauben :o Es gibt ja demnächst ein paar
besinnliche Tage zum sinnieren :mrgreen:

Grüße
Chris
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Re: Das schwarze NX250/NX650 Museum

Beitrag von scrambler » Sa Dez 22, 2018 7:26 am

Frässpuren im Limadeckel eines 88er Domi Motor - soweit zum Thema größeres Ritzel :roll:

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Dominator
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Re: Das schwarze NX250/NX650 Museum

Beitrag von Dominator » Sa Dez 22, 2018 8:12 am

gruselig :shock: !

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