Verschleißgrenze Kupplung

Wenns klappert, an der Ampel abstirbt oder kein Zündfunke waltet
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Hondaschrauber
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Verschleißgrenze Kupplung

Beitrag von Hondaschrauber » Fr Jul 04, 2014 2:55 pm

Moin Allerseits,

bei meiner XBR mit XR Motor rutscht beim Beschleunigen ab und zu leicht die Kupplung. Verstärkte Federn von Vesrah sind bereits eingebaut. Ich habe noch 2 gebrauchte Kupplungssätze rumfliegen. Wo liegt die Verschleißgrenze der Lamellen?

Viele Grüße aus Sachsen

Christian
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Re: Verschleißgrenze Kupplung

Beitrag von scrambler » Fr Jul 04, 2014 3:38 pm

Hallo Christian,

hübsche XBR ;) - von der war ich auch immer schon angefixt, der Motor soll ja viel drehfreudiger als der 650er sein. Nur die Stummellenker und die zurückgelegten Fußrasten haben mich davon abgehalten.

Die Kupplungsscheiben haben mind. 2,92mm im Neuzustand, Verschleißgrenze ist 2,6 mm - bin mal gespannt, ob wirklich die Scheibe verschlissen sind, sonst halten die ewig (bei der 650er). Könnte sein, das die Zubehör Kupplungsfedern schlapp gemacht haben, teilweise haben die eine recht kurze Lebensdauer und erlahmen schnell.

Gruß, Michael

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Re: Verschleißgrenze Kupplung

Beitrag von Hondaschrauber » Mo Jul 07, 2014 3:03 pm

Hallo Michael,

danke für deine schnelle Antwort. Leider kam ich am WE noch nicht zu der rutschenden Kupplung. Ich werde mir gleich noch den Simmerring für die Ölpumpe bestellen und dann wieder berichten. Besonders merkwürdig finde ich das das Rutschen nur sporadisch auftritt. Vielleicht liegt das auch mit am Öl, ich fahre 20W-50 Castrol Power 1. Hat da jemand schlechte Erfahrungen gemacht?

Gruß Christian

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Re: Verschleißgrenze Kupplung

Beitrag von scrambler » Di Jul 08, 2014 6:39 am

Hondaschrauber hat geschrieben:Besonders merkwürdig finde ich das das Rutschen nur sporadisch auftritt. Vielleicht liegt das auch mit am Öl, ich fahre 20W-50 Castrol Power 1. Hat da jemand schlechte Erfahrungen gemacht?
Hallo Christian,

das sporadische Rutschen der Kupplung wird fast immer von den Kupplungsfedern verursacht. Das war bei meiner Domi auch erst weg, nachdem ich (bockelharte) Zubehörfedern montiert habe (Marke weiss ich leider nicht mehr). Langer hat sich mal die Mühe gemacht und Federraten der Zubehörfedern gemessen und festgestellt, das diese erhebliche Differenzen aufweisen und sehr schnell erlahmen. Deswegen werden vermutlich die auch 10% verstärkt angeboten, damit die Kunden es nicht zu schnell merken ;)

Das Castrol habe ich zwar noch nicht probiert, kann mir aber nicht vorstellen, das ein Motorradöl Kupplungsrutschen verursacht (das gabs eigentlich nur bei Autoölen, die nicht für Ölkupplungen gedacht waren).

Gruß, Michael

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Re: Verschleißgrenze Kupplung

Beitrag von squealernet » Di Jul 08, 2014 9:42 am

scrambler hat geschrieben:
Hondaschrauber hat geschrieben:Besonders merkwürdig finde ich das das Rutschen nur sporadisch auftritt. Vielleicht liegt das auch mit am Öl, ich fahre 20W-50 Castrol Power 1. Hat da jemand schlechte Erfahrungen gemacht?
[...]
Das Castrol habe ich zwar noch nicht probiert, kann mir aber nicht vorstellen, das ein Motorradöl Kupplungsrutschen verursacht (das gabs eigentlich nur bei Autoölen, die nicht für Ölkupplungen gedacht waren).

Gruß, Michael
Ich hörte davon, das bei manchen etwas älteren Motoren, teilweise die Kupplung bei Synt oder Teilsynt rutscht und nur mit Mineralöl alles normal läuft...
Wer später bremst ist länger schnell
Meine Sammlung zur Honda CM 185/200t http://twinstar.edv-krischer.de
Spritmonitor der Nixe: http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/644950.html
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Re: Verschleißgrenze Kupplung

Beitrag von Hondaschrauber » Do Jul 10, 2014 10:44 am

Moin Allerseits,

danke für die Infos. Simmerringe sind jetzt auch da, ich hoffe das ich am Sonntag zur Kupplung komme.
Eigentlich wollte ich ja meinen neuen 2 in 1 Auspuff anpassen/ schweißen, neja es kommt ja immer anders....

Mal was Anderes, was fahrt ihr eigentlich für Nockenwellen?
Ich habe mir eine Hot Cams Stage 1 Nockenwelle gekauft, ist derzeit noch auf dem Schiff.

Gruß

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Re: Verschleißgrenze Kupplung

Beitrag von scrambler » Fr Jul 11, 2014 7:01 am

Hondaschrauber hat geschrieben:Moin Allerseits,

danke für die Infos. Simmerringe sind jetzt auch da, ich hoffe das ich am Sonntag zur Kupplung komme.
Eigentlich wollte ich ja meinen neuen 2 in 1 Auspuff anpassen/ schweißen, neja es kommt ja immer anders....

Mal was Anderes, was fahrt ihr eigentlich für Nockenwellen?
Ich habe mir eine Hot Cams Stage 1 Nockenwelle gekauft, ist derzeit noch auf dem Schiff.

Gruß
Hi,

ich hab immer nur originale NX650 Nockenwellen verwendet. Wie man hört, sollen die HRC Nockenwellen die besten sein, gibts aber schon lange nicht mehr. Die Hot Cams sollen auch gut sein, das jemand die Stage 2 montiert hat, hätte zumindest ich nicht mitbekommen. Sollen ja auch eher für den Rennbetrieb sein.

Gruß, Michael

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Re: Verschleißgrenze Kupplung

Beitrag von Hondaschrauber » Do Jul 17, 2014 9:24 am

Moin Allerseits,

ich habe gestern meine Kupplung geprüft: Beläge haben noch volle 3 mm :) .
Das Kupplung-Rutschen liegt an der Federvorspannung. Die Zubehör Federn von Vesrah sind jetzt aber gut 1,5 mm kürzer als die vorher eingebauten Federn. :x
Überhaupt gibt es einige Unterschiede zwischen den Federn: Die Vesrah Federn haben weiniger Windungen und sind aus einen 0,2 mm dünneren Federstahl gewickelt.
Ich werde jetzt wieder die originalen Federn einbauen und mit einer zusätzlichen U-Scheibe weiter vorspannen. Das sollte auf alle Fälle funktionieren... ;)
@Michael: Müsste man nicht eigentlich die Dicht-Hülse samt O-Ring (zw. Deckel und Ölpumpe) erneuern?
Macht es Sinn bei der Gelegenheit noch etwas an der Ölpumpe zu überprüfen?

Viele Grüße Christian

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Re: Verschleißgrenze Kupplung

Beitrag von scrambler » Do Jul 17, 2014 3:13 pm

Hondaschrauber hat geschrieben:Moin Allerseits,

ich habe gestern meine Kupplung geprüft: Beläge haben noch volle 3 mm :) .
Das Kupplung-Rutschen liegt an der Federvorspannung. Die Zubehör Federn von Vesrah sind jetzt aber gut 1,5 mm kürzer als die vorher eingebauten Federn. :x
Überhaupt gibt es einige Unterschiede zwischen den Federn: Die Vesrah Federn haben weiniger Windungen und sind aus einen 0,2 mm dünneren Federstahl gewickelt.

@Michael: Müsste man nicht eigentlich die Dicht-Hülse samt O-Ring (zw. Deckel und Ölpumpe) erneuern?
Macht es Sinn bei der Gelegenheit noch etwas an der Ölpumpe zu überprüfen?

Viele Grüße Christian
Hallo Christian,

wußte ich es doch ;) - die Zubehörfedern sind eben teilweise nicht gerade hochwertig gefertigt - ich verwende deswegen nur noch originale (4€/Stück). Langer hat da mal eine hochinteressante Lösung gefunden, er hat Ventilfedern aus irgendeinem Peugeot (?) Automotor genommen. Diese erlahmen nicht und haben vor allem exakt die gleiche Federstärke (was weder bei original noch bei Zubehör der Fall ist) - dadurch geht seine Kupplung leichte und trotzdem präziser. leider wußte er nicht, von welchen automotor und ich habe im netz keine passenden gefunden.

Den O-ring würde ich immer mittauschen - es gibt da eine verbesserte Ausführung. Die Aluhülse hingegen hat keine dichtende Wirkung, sondern erfüllt nur den zweck, den O-ring in position zu halten - muss also nicht erneuert werden. Sonst kann man bei eingebauter Ölpumpe wenig kontrollieren - höchsten schauen, ob das checkvalve nicht geöffnet stecken geblieben ist oder riefen hat, aber das kommt kaum vor.

gruß, Michael

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