Eine neue Italienerin (1989er NX250)

Zeigt her Eure Nixen - ob auf Island oder im Sauerland
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Enola Gay
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Re: Eine neue Italienerin (1989er NX250)

Beitrag von Enola Gay » Di Mär 27, 2018 12:00 am

Hallo Fabian (eben jetzt erst gelesen);

der Einbau der Radlager i.d. Hinterrad-Nabe funktioniert am besten, wie im WHB angegeben.
Als erstes das Lager a.d. Kettenrad-Seite bis zum Anschlag eintreiben - und dann den Sicherungs-Ring montieren, so dass sich dieses Lager nicht mehr axial verschieben kann. Dann von der anderen Nabenseite die Distanz-Hülse (gerne 'gut eingefettet') in die Nabe geben, und das 'rechtsseitige_Lager' vorsichtig eintreiben. Dabei öfters einmal die Rad-Achse od. einen Dorn im gleichen Durchmesser durch die Lager schieben. Wenn sich die Achse od. der Dorn leicht durchschieben lässt - und sich beide Lager von Hand leicht durchdrehen lassen - dann ist die 'Einbau-Tiefe' des rechten Lagers erreicht. Dann wird auch die Bremsanker-Platte nicht an der Nabe 'schleifen' .
Keinesfalls etwas a.d. Abstands-Hülse zw. den Lagern abdrehen - das funktioniert ganz sicher nicht (od. nur sehr kurz) (!)

mfG. Herbert

fabian_s
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Re: Eine neue Italienerin (1989er NX250)

Beitrag von fabian_s » Di Mär 27, 2018 8:41 am

Hallo Herbert,
Enola Gay hat geschrieben:
Di Mär 27, 2018 12:00 am
Als erstes das Lager a.d. Kettenrad-Seite bis zum Anschlag eintreiben - und dann den Sicherungs-Ring montieren, so dass sich dieses Lager nicht mehr axial verschieben kann. Dann von der anderen Nabenseite die Distanz-Hülse (gerne 'gut eingefettet') in die Nabe geben, und das 'rechtsseitige_Lager' vorsichtig eintreiben.
so oder so ähnlich hab ich das auch gemacht. Ich hab mich ans DR650 Handbuch gehalten bzw. in dem Fall an mein Gedächtnis, da ich das ja schon zig mal gemacht habe.

Dort wird ebenfalls erst das kettenradseitige Radlager eingetrieben. Natürlich immer aus dem Gefrierfach und den Lagersitz schön warm machen. Dann den Sicherungsring wie du sagst. Dann die Hülse. Ab hier unterscheiden sich dann aber die Vorgehensweisen, da bei Suzuki das Distanzrohr 'richtig' abgelängt ist. Ein Lager muss ja immer in seinem Sitz ankommen. Sprich eingetrieben werden bis es einen schönen metallisches Klang von sich gibt. Das ging erst als ich das Distanzrohr auf die korrekte Länge gebracht hatte. Das Rohr ist jetzt minimalst kürzer als der Lagersitz tief ist, so dass der Innenring sauber frei drehen kann.
Wenn ich das so gemacht hätte wie von dir beschrieben, gehen die Lager automatisch fest beim Anziehen. Ich konnte die alten verbauten Radlager auch erst drehen als ich sie ein bisschen rausgeklopft hatte. Die waren so verspannt am Innenring mittels des Distanzrohrs, dass sich da leider gar nichts gedreht hatte. Vorne wie hinten...
So wie es bei mir jetzt verbaut ist ist es analog wie bei der DR, damit fahre ich schon etliche tausend Kilometer problemlos. Ich denke das wird auch bei der Honda so sein.

EDIT sagt...gerade nochmal das WHB von der Suzuki zu Rat gezogen. Tatsächlich auch hier...das zweite Lager wird nach WHB nicht bis Anschlag eingeschlagen sonder bis es am Distanzrohr ansteht. Das hat dann wohl bisher immer "durch Zufall" trotzdem gepasst. Also Anschlag Lagersitz und Distanzrohrlänge. Ich denke jedenfalls es sollte auch so nichts passieren mit den Lagern in der NX. Liegen ja trotzdem nahezu Plan am Distanzrohr an..

EDIT2 sagt...gerade nochmal das Internet für mehr Infos bemüht. Da es ja bei mir jetzt plan anliegt dürfte das schon passen. Ich werd wohl bei der nächsten CMSNL Bestellung nochmal Distanzhülsen bestellen :oops: Asche auf mein Haupt...man lernt nie aus. Wie gesagt bei meinen DRs nie beachtet und hat trotzdem immer gepasst. :roll:

Schönen Gruß,
Fabian
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Re: Eine neue Italienerin (1989er NX250)

Beitrag von fabian_s » Mo Apr 30, 2018 7:07 pm

So auch hier ging es etwas weiter heute. Das Heck ist soweit montiert, noch mit altem Plastikteil, das Neue kommt dann dran sobald die NX wirklich fertig ist.
Die Heckversteifung von Michael hab ich auch montiert. Farbton ist hier leider nicht genau der gleiche wie die Rahmenfarbe, aber ich denke das ist zu vernachlässigen. Ich hatte noch so viel "Zündapp-Felgensilber" Dosen hier, die müssen auch mal weg.

Langsam wird sie fertig. Nächste Schritte sind dann den Tank innen entrosten, der hat leichten bis mittleren Flugrost. Aber die Entroster Sachen sind eh alle noch hier.
Wenn das erledigt ist gehts an die Plastikteile des Tanks und an die Frontmaske, also ans Kleben.

Ein paar Bilder vom Stand heute. Sieht alles recht sauber aus denke ich :)
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Zuletzt geändert von fabian_s am Di Mai 01, 2018 8:17 am, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Eine neue Italienerin (1989er NX250)

Beitrag von scrambler » Di Mai 01, 2018 6:37 am

fabian_s hat geschrieben:
Mo Apr 30, 2018 7:07 pm
k-IMG_5094.JPG
k-IMG_5093.JPG
k-IMG_5092.JPG
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k-IMG_5089.JPG
k-IMG_5088.JPG
Die Bilder sind irgendwie nicht durchgekommen ;) Was nimmst du denn zum Entrosten des Tanks?

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Re: Eine neue Italienerin (1989er NX250)

Beitrag von fabian_s » Di Mai 01, 2018 8:17 am

Ich hoffe jetzt passts..komische Sache.
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Re: Eine neue Italienerin (1989er NX250)

Beitrag von scrambler » Di Mai 01, 2018 8:43 am

fabian_s hat geschrieben:
Di Mai 01, 2018 8:17 am
Ich hoffe jetzt passts..komische Sache.
ja, jetzt sind sie sichtbar. Sehr schön, das Blau hat was ;)
Übrigens: wenn du beide aufpoliert und Lust dazu hast mach doch mal ein paar schöne, hochauflösende Bilder, eins sollte sie von rechts vor neutralem Hintergrund zeigen - so ähnlich wie hier http://nx650.nx250.de/albums/userpics/1 ... rechts.jpg
Beim Re-launch der 250er Homepage würde ich sie nämlich gern in den Kategorien originale bzw. besondere Nixen zeigen.

Gruß, Michael

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Re: Eine neue Italienerin (1989er NX250)

Beitrag von fabian_s » Do Mai 17, 2018 9:34 pm

Hallo zusammen,

natürlich kriegst du die Bilder wenn beide Foto reif sind! Die rote ist eigentlich so weit, mehr dazu im Marlboro Thread ;)

So die türkise NiXe sollte heute eigentlich fertig werden. Tank ist entrostet und Übergangsseitenteile besorgt, bis ich zum Kleben und dann vorallem Beilackieren der türkisen Tankseitenteile komme..

Gestern dachte ich noch das letzte Problem, ein undichter Benzinhahn wird gleich heute gelöst. Hab in meinem Teilepaket ja gleich 3 Hähne mitgekauft. Tatsächlich, gleich der erste Hahn hat dicht gehalten. Also optisch aufgearbeitet und verbaut. Passt.
k-IMG_20180517_110313.jpg
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Benzin rein und auf einmal leises Plätschern...Benzin läuft aus dem Vergaserüberlauf....erstmal an die Schwimmerkammer geklopft. Dachte das eventuell der Schwimmer hängt, hat aber nichts geholfen. Vergaserablasschraube getestet..war locker.... :roll: hab diese dann angezogen und auch das Problem war behoben.

Dann Batterie rein und nach kurzem Orgeln war sie ohne Choke auch gleich da...jetzt zu den Problemen

Bei schnellem Gasaufreissen geht die Drehzahl runter und die NiXe stirbt ab. Egal von welcher Grunddrehzahl ich ausgehe, sprich auch wenn ich bei 4000upm Schnell den das Gas aufmache, geht sie aus. Ist eine Einstellungssache nehme ich an, da der Vergaser ja komplett überholt ist. Ich würde sagen Beschleunigerpumpe? Gibts da was einzustellen?

Dann das gravierendere Problem, die NiXe klappert...das hatte sie komischerweise im Winter also ich sie geholt hatte nicht. Das einzige was ich am Motor gemacht hatte, war Gestern die Ventile kontrolliert. Da ist auch alles im Soll. 0.30 Lehre geht nicht rein, die 0.25 Lehre geht dann saugend durch. Dann den Deckel mit neuer Dichtung wieder drauf. Daher kann das Klappern ja nicht kommen.
Ich hab den Artikel auf der Homepage natürlich gelesen, dürfte also die Steuerkette sein. Wieso ich das aber im Winter nicht gehört hatte..keine Ahnung.
Würdet ihr hier erstmal den Spanner prüfen und dann evtl. mit der "Schraubenmethode" modifizieren, oder direkt eine neue Kette verbauen? Hätte hier jemand das Nietwerkzeug für die neue Kette bzw. auch das Werkzeug zum trennen der alten Kette?

Hier ein Video von dem Klappern, ich denke mit Kopfhörern hört man es besser, ab Sekunde 30 ist es am deutlichsten. Das Klappern tritt eigentlich nur bei Leerlaufdrehzahl auf (~1500 upm) darüber ist es dann eigentlich weg. Ist auch nicht immer da, hört sich wirklich an wie eine Kette die ab und an an Spannung verliert und dann anschlägt.
https://photos.app.goo.gl/P2tHfcecrqdPjU1m2


Hier nochmal die Bilder vom Ventileinstellen, Steuerzeiten passen auch.
k-IMG_20180515_145218.jpg
k-IMG_20180515_145211.jpg
Und hier nochmal zwei Bilder vom Stand heute:
k-IMG_20180517_130821.jpg
k-IMG_20180517_130759.jpg
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Re: Eine neue Italienerin (1989er NX250)

Beitrag von scrambler » Fr Mai 18, 2018 4:03 pm

fabian_s hat geschrieben:
Do Mai 17, 2018 9:34 pm
Bei schnellem Gasaufreissen geht die Drehzahl runter und die NiXe stirbt ab. Egal von welcher Grunddrehzahl ich ausgehe, sprich auch wenn ich bei 4000upm Schnell den das Gas aufmache, geht sie aus. Ist eine Einstellungssache nehme ich an, da der Vergaser ja komplett überholt ist. Ich würde sagen Beschleunigerpumpe? Gibts da was einzustellen?
gibts tatsächlich -nur leider weist dort das WHB für die Nixe einen Fehler auf ;) Der spalt zwischen Bepu und Betätigungsarm soll 0-0,5mm betragen viewtopic.php?f=4&t=413 - ist es mehr, die Mutter der Gasschieberwelle (die fixiert den Betätigungsarm) nochmals lösen und beim wiederanziehen den arm entgegen den Uhrzeigersinn festhalten, damit das spiel kleiner wird. Hält man nicht dagegen wird das Spiel oft viel zu gross, d.h. die Bepu wird nicht früh genug (oder garnicht) aktiviert. Muss da mal noch Bilder machen, damits anschaulicher wird.
fabian_s hat geschrieben:
Do Mai 17, 2018 9:34 pm
Dann das gravierendere Problem, die NiXe klappert...das hatte sie komischerweise im Winter also ich sie geholt hatte nicht. Das einzige was ich am Motor gemacht hatte, war Gestern die Ventile kontrolliert. Da ist auch alles im Soll. 0.30 Lehre geht nicht rein, die 0.25 Lehre geht dann saugend durch. Dann den Deckel mit neuer Dichtung wieder drauf. Daher kann das Klappern ja nicht kommen.
Du hattest nicht zufällig auch den Steuerkettenspanner ausgebaut?
Das Rasseln klingt jetzt erstmal nicht dramatisch, solange es nicht deutlich lauter wird. Du könntest es mit einem neuen Steuerkettenspanner probieren, dieser gehört sowieso zu den Ersatzteilen, die man sich unbedingt auf Lager legen sollte.

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Re: Eine neue Italienerin (1989er NX250)

Beitrag von fabian_s » Fr Mai 18, 2018 5:31 pm

So ich nochmal,

danke für die Anleitung mit der BePu. Das wird dann gemacht sobald der Motor zufriedenstellend läuft ;)

Nach einem Telefonat mit Herbert heute hab ich mich nochmal drangesetzt. Ich muss dabei gleich mal einen Fehler den ich Gestern gemacht habe eingestehen...hab nur zwei der vier Ventile gemessen gehabt...ja ja die ganze Tassenstößelgeschichte hat mich verwirrt. Ist dann aber heute gleich klar geworden...und wie es so sein mag hat natürlich das linke hintere Ventil nur irgendwas zwischen 0.10 und 0.15 mm Spiel...
Ich dachte ich bestell einfach so einen Shim Satz... :lol: ...kostet ja ein Vermögen. Ein Shim bei cmsnl kostet 6,50€.

Werde mich dann also Morgen noch an den Ausbau der Nockenwelle(n) machen und sehen welche Shims ich tatsächlich brauche. Alle zu kaufen ist wohl eher nicht drin.

Mein Vorgehen wäre jetzt wegen dem Klappern erstmal einen neuen Steuerkettenspanner zu verbauen. Wenn das nichts hilft dann eben eine neue Kette auch noch. Ich hatte den Spanner übrigens nicht draußen Michael..daran kanns also nicht liegen.

Auf Anraten von Herbert hab ich mal die Lagerböcke demontiert um den Zustand zu begutachten. Da die jetzt wegen dem Einstellen der Ventile eh raus müssen, war das auch kein Ding mehr.
Hier die Bilder der Lagerböcke und der Nockenwellen. Ich hab ebenfalls versucht die Kette zu fotografieren, da Herbert meinte hier könnte die Kette nicht mittig auf der Schiene laufen. Ich denke aber das passt so?

Was meint ihr? Die Spuren auf den Lagerböcken sind nicht fühlbar.
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Re: Eine neue Italienerin (1989er NX250)

Beitrag von Enola Gay » Fr Mai 18, 2018 6:50 pm

Hallo Fabian - ich sehe die Spuren a.d. Lagerböcken eher 'unkritisch' und hätte auch keine Hemmungen hier moderat mit 800er 'Nass-Schliffpapier' mit etwas Öl versehen - da mal kurz 'drüberzugehen' ;).
Wenn sich mit der Steuerkette die Steuerzeiten genau einstellen lassen ist da kein 'Handlungs-Bedarf' (!)
Bez. des Kettenspanners - wie Heute Vormittag besprochen - den darf man sicherheitshalber im Keller haben :mrgreen: (Michael spricht hier vermtl. auch aus der 'Erfahrung' heraus).
Wenn mir einmal 'langweilig' werden sollte, dann werde ich einen 'rein_mechanischen' Spanner bauen, der ohne die anfällige Feder auskommt.
Darüber können wir aber mal während des NiXen-Treffens Philosophieren 8-).

Die Ventil-Shims kannst Du ruhig in der Bucht kaufen - hier können selbst die Chinesen nichts 'falsch_machen' 8-) - oft kann man ein cpl. Set für
unter 100 EUR schießen. Auf die 'aufgelaserten' Angaben (zur Stärke) kann man sich freilich nicht verlassen - aber 'Messen' wird wohl jeder können :mrgreen:.

mfG. Herbert

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