Ostwestfällische Nixe

Neu hier? Eine kurze Vorstellung wäre nett
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Re: Ostwestfällische Nixe

Beitrag von scrambler » Mi Jul 18, 2018 6:35 am

cheffe hat geschrieben:
Di Jul 17, 2018 9:25 pm
Jetzt geht es tatsächlich in die Überlegung, welche Kette und ritzell ich nun kaufe... ich tendiere eher zu der Kettenvariante: möglichst lange lebensdauer und weniger Wartung (bald steht Nachwuchs im Haus an, also weniger Zeit ^^ ) ... oder sind die drei obrigen Links immernoch up to date?
Sind sie ;) . Also Bundritzel, 43er Kettenrad (muss natürlich eingetragen werden ;) ) und 102er Kette - wenn man nur selten Gelände fährt der beste Kompromiss. Für die Lebensdauer der Kette ist natürlich die Pflege derselben ausschlaggebend, ich empfehle da das weisse S100 Kettenspray, weils tatsächlich kaum abgeschleudert wird.

cheffe hat geschrieben:
Di Jul 17, 2018 9:25 pm
gibt es eigentlich aktuelle Reifenempfehlungen?
Im Westen nichts Neues ;) . Der K65 scheint wohl im Trockenen zu taugen viewtopic.php?f=6&t=772, bei Nässe hört sich das nicht gut an - da würde ich lieber bei den orginalen Reifen bleiben. Ansonsten bleibt halt nur wie erwähnt die Eintragung anderer Reifengrößen - aber da braucht man erst mal eine TüV Stelle, die da mitspielt.

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Re: Ostwestfällische Nixe

Beitrag von cheffe » Mi Jul 18, 2018 10:20 am

am liebsten würde ich ohne weitere Eintragungen einfach nur erneuern... also sowohl Kette + Ritzel als auch Reifen...

oder warum sollte ich unbedingt den Umweg gehen und eintragungspflichtige Komponenten verbauen?

wo bekomme ich denn originale Teile her? hat da jemand auch ein paar Links für mich? (Reifen + Kette + Ritzel)


https://www.mopedreifen.de/Motorrad/HON ... tailsModal
sind diese Reifen nicht eintragungspflichtig? die sehen leider in der Nasshaftung alle nicht toll aus :(
https://www.reifen.com/de/Moto/ListTyre ... enart=Satz&
hier sind noch ein paar andere, aber leider ohne Eigenschaften...


würde das gerne mal vergleichen und rechnen..
Danke!
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Re: Ostwestfällische Nixe

Beitrag von scrambler » Mi Jul 18, 2018 12:18 pm

cheffe hat geschrieben:
Mi Jul 18, 2018 10:20 am
oder warum sollte ich unbedingt den Umweg gehen und eintragungspflichtige Komponenten verbauen?
mußt du ja nicht - ich sagte ja, nimm die originalen Dimensionen, die sind eintragungsfrei

120/90-16 https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R4 ... en&_sop=15

90/100-19 https://www.ebay.de/sch/i.html?_odkw=12 ... n&_sacat=0
cheffe hat geschrieben:
Mi Jul 18, 2018 10:20 am
wo bekomme ich denn originale Teile her? hat da jemand auch ein paar Links für mich? (Reifen + Kette + Ritzel)
originale Kettensätze gibt es hier :) https://www.my-bikeshop.de/advanced_sea ... x=11&y=13

wenn die dann doch zu teuer wären https://www.kettenmax.de/did-kettensatz ... e-131.html

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Re: Ostwestfällische Nixe

Beitrag von cheffe » Mi Jul 25, 2018 10:22 am

Okay...
Ich würde dann demnächst Mal den günstigen Kettensatz in standard-Ubersetzung bestellen.
Vorher würde ich dir Räder selbst ausbauen, mir bei Casper Werde die K65 aufziehen lassen und dann alles zusammen selbst einbauen...
Hab das zwar noch nie gemacht, aber hoffe, dass in dem Handbuch alles ausreichend ausführlich beschrieben ist ???

Oder gibt es hier noch Vorschläge bzw Tipps? Würde mich auch immer gerne über eine Begründung freuen ;)
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Re: Ostwestfällische Nixe

Beitrag von scrambler » Mi Jul 25, 2018 7:03 pm

cheffe hat geschrieben:
Mi Jul 25, 2018 10:22 am
Oder gibt es hier noch Vorschläge bzw Tipps? Würde mich auch immer gerne über eine Begründung freuen ;)
Ja, du solltest unbedingt jemand hinzuziehen, der sowas schon mal gemacht hat. Das Werkstatthandbuch ist leider nicht für Laien gedacht sondern für ausgebildete Mechaniker - vieles wird da also vorausgesetzt. Ein Drehmoment Schlüssel wäre auch noch wichtig - bin zwar Jahrzehnte lang ohne ausgekommen aber mit ist einfach sicherer (z.b. beim Anziehen der Achsmutter).

Du brauchst zumindest mal gutes Werkzeug - sonst bekommst du z.b. die Muttern der Kettenradschrauben nicht gelöst.

Wenn du es doch ganz alleine machen willst - bei Problemen kurz im Forum melden (am besten mit Bildern) dann solltest du Hilfe bekommen ;)

Gruß, Michael

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Re: Ostwestfällische Nixe

Beitrag von cheffe » Mo Jul 30, 2018 8:49 pm

So... es hat also nun begonnen... Heute habe ich die Nixe aufgebockt und mich an den Ausbau der Räder gemacht... Die Felgen wollte ich morgen zu Casper Wrede bringen
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Ging im Endeffekt doch schneller und einfacher als ich dachte.
Ich habe auch festgestellt, dass die Reifen definitiv erneuert werden müssen (2004)! An einen Austausch der Speichen traue ich mich leider nicht alleine.
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Da ich die Teile nun auseinander habe, sollte ich auch jetzt die Teile reinigen, an die ich sonst nicht so einfach dran komme. Ich habe mal gehört, dass sich einpinseln mit Verdünnung anbieten soll... Nun nur mal zur Absicherng: 1)welche Teile sollte ich definitiv nicht mit Verdünnung saubern?
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2) ich denke die Bremsbeläge des Hinterrads sieht noch gut aus, oder?
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3) wenn ich alles wieder zusammenbaue, was sollte noch gemacht werden? wo muss geschmiert werden? (ich würde jetzt nur die Achsen schmieren, oder?). Welche schrauben sollten vor dem Eindrehen mit Kupferpaste / Fett beschmiert werden?


Zum Ausbau der Kette und des vorderen Ritzels bin ich heute nicht mehr gekommen. Das Ritzel am Hinterrad habe ich bisher noch nicht gelöst bekommen. Gibt es denn dafür einen Trick? oder hilft (bei vernünftigem, passendem Inbus-Werkzeug) dann einfach nur noch mehr Kraft?
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und habt ihr schon Tipps für mich, was das Antriebsritzel angeht?
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Re: Ostwestfällische Nixe

Beitrag von scrambler » Di Jul 31, 2018 9:46 am

Hi,
zum reinigen nehme ich immer Bremsenreiniger - ob Verdünnung mit Bremsbelägen reagiert weiss ich nicht. bei den Bremsbelägen auf verglaste Stellen achten - in diesem Fall besser austauschen, sonst bremst es kaum noch und schadet auch der Bremstrommel.
Den Betätigungsnocken der Trommelbremse könnte man ausbauen, reinigen und mit etwas hitzebeständigem Fett abschmieren - generell bei der Trommelbremse aber nur sehr sparsam verwenden.
Die Kettenradschrauben können ein Problem sein. Meist muss man das Kettenrad im Schraubstock einspannen und mit einer M14 Nuss und einer langen Knarre die Muttern lösen - versucht man von der Inbusseite her zu lösen dreht das meist den Inbus rund. Beim anziehen Schraubensicherung (mittelfest) verwenden und Anzugsmoment lt WHB beachten.
Was genau meinst du mit Antriebsritzel?
Gruß, Michael

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Re: Ostwestfällische Nixe

Beitrag von cheffe » Di Jul 31, 2018 1:40 pm

Werde das Hinterrad mal zu Casper Wrede bringen... die haben da einen Spezialisten... vielleicht ist der so freundlich und löst mir die Schrauben am Hinterrad...
Werde auch gleich noch jemanden zum Einspeichen der Felgen fragen, was das so kosten mag... vielleicht tue ich mir da auch noch an. Die Rosten dann aber nicht und können immer schön geputzt werden, oder?

Mit Antriebsritzel meinte ich das vordere Ritzel der Kette im Motorraum... heißt das nicht so?
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Re: Ostwestfällische Nixe

Beitrag von scrambler » Di Jul 31, 2018 4:05 pm

cheffe hat geschrieben:
Di Jul 31, 2018 1:40 pm
Mit Antriebsritzel meinte ich das vordere Ritzel der Kette im Motorraum... heißt das nicht so?
schon - aber was für ein problem gibt es damit ;) ?

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Re: Ostwestfällische Nixe

Beitrag von cheffe » Di Jul 31, 2018 6:53 pm

ich wusste gestern nicht, wie ich das Ritzel lösen sollte, wenn sich das Zahnrad immer mit dreht... gibt es einen Tipp, wie man das gelöst bekommt?

Beim Befestigen ist dann darauf zu achten, dass das Sicherungsblech aufgesteckt wird um dann in dem schmalen Bereich ohne Zähne innen etwa 1mm gedreht wird um es dann mit dem Zahnrad zu verschrauben, oder?

Speichen wechsen lassen ist mir zu teuer gewesen...
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